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VfL Primstal 2 - SV Überroth 1:2 (1:1)

11. Spieltag

Ü

 

It’s Derbytime hieß es am vergangenen Sonntag für den SV Überroth.

Zu Gast bei unseren Freunden aus Primstal im Allerswald galt es erneut alles abzurufen, um die nächsten Punkte einzufahren.

Die Mannen des Trainergespanns Maldener/Höwer mussten am 11. Spieltag Top-Torjäger Pascal Staub ersetzen. In diese Rolle schlüpfte Yannik Veauthier. Der wieder ins Saarland zurückgekehrte Michael Holz nahm wieder seine gewohnte Rolle als rechten Verteidiger ein und ersetzte Kapitän Yannic Sick.

Die junge Mannschaft des VfL Primstal legte los wie die Feuerwehr. Aus einer tiefstehenden Abwehr heraus versuchte man den Blau-Weißen den Spielaufbau nicht zu ermöglichen und bei Ballgewinn schnellstmöglich umzuschalten. In den ersten 15 Minuten gelang dies den Gastgebern sehr gut und stellte unsere Jungs vor große Probleme. Besonders die Schnelligkeit und Gewandtheit der VfL-Akteure erwies sich als Herausforderung. Wachgerüttelt durch diesen stürmischen Beginn des Gegners stellten sich die Überrother Jungs auf den Gegner ein und verteidigte die Angriffe der Schwarz-Roten sehr gekonnt, sodass bis zu diesem Zeitpunkt keine ernstzunehmenden Chancen für den Gegner aufzulisten waren.

Auf der anderen Seite des Platzes gelang es der Offensivabteilung der Blau-Weißen jedoch auch nicht Tormöglichkeiten zu kreieren. Lediglich nach Standards kamen beide Mannschaften zu Chancen. Nach Junker R. Flanke hatte Jan Schuster die Einschussmöglichkeit, zögerte jedoch zu lange. Auf der anderen Seite hatte Abwehrhüne Christopher Simon nach einer Freistoßflanke (20. Minute) die große Gelegenheit das 1:0 zu erzielen. Acht Minuten später machte er es besser. Nach erneuter Freistoßflanke wurde es Simon zu leicht gemacht und er konnte ungehindert einköpfen. 1:0 für den VfL Primstal. Unaufgeregt und ab diesem Zeitpunkt äußerst konzentriert versuchten die Blau-Weißen das Spiel nun zu ihren Gunsten zu wenden. Durch mehr spielerische Elemente gelang es immer wieder in 16-er Nähe zu gelangen. Hier fehlte dann jedoch entweder die letzte Präzision oder das richtige Stellungsspiel um dies in etwas Zählbares umzumünzen. In der 43. Minute machten die SVÜ-Akteure es dann besser. Raphael Junker wurde schön angespielt, konnte sich drehen und somit Noah Junker auf der rechten Außenbahn einsetzen. Dessen anschließende Flanke fand das Bein eines Gegenspielers, welcher dadurch den Ball ins eigene Tor beförderte. 1:1 nach 43 Minuten und dies war auch der Halbzeitstand nach einer temporeichen und sehr intensiven, von Zweikämpfen geprägten ersten Halbzeit.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gestaltete sich im Gegensatz zur ersten Halbzeit eher wie eine gemütliche sonntägliche Eisenbahnfahrt. Beide Mannschaften mussten dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten Tribut zollen und das Spiel plätscherte vor sich hin. Weder der VfL noch der SVÜ erspielten sich große Torchancen, wodurch der eine oder andere das Spiel schon mit einem 1:1 abgehakt hatte. Nicht aber die Blau-Weißen, welche ihre Siegesserie auf nun sieben Siege in Folge ausbauen konnten und auch wollten. Nach einem Konter witterten sie ihre Chance auf den nächsten Dreier und einer englischen Woche mit maximaler Punkteausbeute. Wieder wurde Raphael Junker freigespielt, der noch einen Gegenspieler ausspielte und seinen Namensvetter Noah Junker einsetzte. Im 1 gegen 1 gegen den VfL-Keeper blieb der Überrother Lausbub ganz cool und netzte mit einem Beinschuss ein (69. Minute). Angekurbelt durch diesen Rückstand versuchten die Primstaler sich gegen eine mögliche Niederlage zu stemmen. Die Überrother investierten jedoch sehr viel um dieses Ergebnis über die Zeit zu bringen, sei es läuferisch, kämpferisch und in Sachen Mannschaftsdienlichkeit. In diesen Belangen war wieder eine vorbildiche Einstellung zu sehen, wodurch man dem VfL keine Torchance mehr ermöglichte bis die junge Schiedsrichterin Paula Mayer den Schlusspfiff ertönen ließ.

Somit lässt sich festhalten, dass die Blau-Weißen in diesem Spiel phasenweise fußballerisch unterlegen waren. Jedoch glich man dieses Defizit mit einer guten taktischen Leistung, einer vorbidlichen Einstellung und Effizienz vor dem Tor aus. Dadurch konnte man nun nach 11 Spielen 27 Punkte einfahren und ist somit (zumindest bis zum Nachholspiel der SG Neunkirchen/Nahe-Selbach) Spitzenreiter der Landesliga Nord.

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Startelf:

Dennis Kirsch - Michael Holz, Steven Lambert, Thomas Maldener, Alexander Wilhelm (C) - Noah Junker, Jan Schuster, Raphael Junker, Marcel Haupenthal - Stefan Höwer, Yannik Veauthier

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Eingewechselt:

Maximilian Dörr für Marcel Haupenthal (71. Minute),

Yannic Sick für Yannik Veauthier (82. Minute)

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Tore:

1:1 - Eigentor (43. Minute),

1:2 - Noah Junker (68. Minute)